Das Gebäude ist die kleinste Einheit eines Energiesystems und damit eine entscheidende. Sektorkopplung und Smart-City-Ansätze funktionieren jedoch nur, wenn Gebäudedaten interoperabel, maschinenlesbar und über offene Schnittstellen systemübergreifend verfügbar sind, wie sie beispielsweise die Building X API von Siemens bereitstellt.
Fabian Naethbohm, M. Eng., Leitung Smart Building-Reallabor, Hochschule Mainz | University of Applied Science
Durch die vernetzte Datenbasis erhält die Hochschule Mainz eine systemübergreifende Sicht auf Energieflüsse, Raumbelegung und Gebäudezustände. Die verfügbaren Echtzeitdaten unterstützen dabei, Betriebskosten gezielt zu senken, die Energieeffizienz zu steigern und Ressourcen fundierter einzusetzen. Gleichzeitig profitieren Studierende und Forschende von einem praxisnahen Lern- und Forschungsumfeld mit realen Gebäudedaten und aktueller IoT-Technologie. Die offene und flexibel erweiterbare Infrastruktur schafft zudem die Grundlage für zukünftige Forschungs-, Optimierungs- und KI-Anwendungen.