SWT verwendete zuverlässige, aber veraltete Funktechnologie für die Fernsteuerung von 40 Außenstationen der Wasserwirtschaft, die ihre Betriebsgrenzen erreicht hatten.
Mit der UMTS-Abschaltung in Deutschland arbeiteten ihre 3G-fähigen Geräte mit einer reduzierten 2G-Geschwindigkeit.
Jährliche Anlagenabschaltungen waren erforderlich, um Zertifikate manuell auszutauschen, was zu erheblichen Kosten führte.
Strengere Sicherheitsanforderungen für kritische Infrastrukturen setzen SWT zusätzlich unter Druck, die Widerstandsfähigkeit ihres Systems zu verbessern.
Jedes Umbaukonzept musste eine minimale Störung des laufenden Betriebs garantieren.
In Zusammenarbeit mit dem Siemens-Partner BN Automation AG (BNA) wurden alle Außenstationen der Wasserwirtschaft von 3G auf 5G aufgerüstet.
Der mobile Router SCALANCE MUM853-1 von Siemens wurde implementiert, um Außenstationen sicher mit dem Kontrollzentrum zu verbinden und die Kommunikation über VPN-Verschlüsselung und eine integrierte Firewall zu schützen.
Die Siemens SINEMA Remote Connect-Verwaltungsplattform wurde für die Verwaltung von VPN-Verbindungen, Zugriffsrechten und die Trennung von IT- und OT-Netzwerken verwendet, um einen sicheren Fernzugriff zu gewährleisten.
SWT entschied sich für die cloudbasierte Version von SINEMA Remote Connect und konnte dadurch lokale Hardware sowie Wartungsaufwände vor Ort reduzieren. Gleichzeitig profitieren sie von automatischen Updates, sicherem Hosting und flexibler Skalierbarkeit.
BNA parametrierte und testete jeden der 40 Router intern, wodurch die Bereitstellungszeit vor Ort von einer Woche auf drei Tage reduziert wurde.
Durch die optionale Layer-2-Funktionalität von SINEMA Remote Connect konnte SWT entfernte Stationen wie lokale Netzwerke behandeln. Dies ermöglichte den Einsatz von Protokollen, die Broadcast-Kommunikation oder direkte MAC-Adressierung voraussetzen, und unterstützte zugleich die Erfüllung der kommenden NIS2-Anforderungen.
Die Lösung bot eine modulare und einheitliche Plattform, von der auch die Solarparks und Elektromobilitäts-Ladestationen von SWT profitieren, da sie ihre verteilte Infrastruktur sicher mit einer einzigen Cloud-Lösung vernetzt.
"Mein Kollege hat bereits weitere Anlagen selbstständig eingebunden. Das System ist wirklich selbsterklärend. […] Man merkt nicht, ob die Station zwei oder 50 Kilometer entfernt steht."
Volker Lex, Gruppenleiter EMSR- und Fernwirktechnik bei den Stadtwerken Trier
Höhere Sicherheit
Kosten- und Wartungsreduzierung
Verbesserte betriebliche Effizienz
Deutliche Steigerung der Geschwindigkeit, Stabilität und Zukunftssicherheit
Skalierbarkeit
Mit rund 850 Mitarbeitern sind die Stadtwerke Trier (SWT) der zentrale Energie- und Infrastrukturdienstleister der Region. Neben der Versorgung mit Strom, Gas und Trinkwasser betreibt SWT auch Abwasserentsorgung, öffentliche Verkehrsmittel, moderne Telekommunikation und Stadtteilentwicklung. Ziel ist es, alle Kunden bis 2030 mit regionalem Ökostrom zu versorgen, den öffentlichen Verkehr bis 2034 energieneutral zu machen und die Wärmeversorgung bis 2038 klimafreundlich zu gestalten.
SWT AöR, Deutschland - Von 3G zu 5G inklusive Cloudlösung in drei Tagen
Fernwirktechnik in der Wasserversorgung
SWT AöR, Deutschland - Von 3G zu 5G inklusive Cloudlösung in drei Tagen
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